Das sind wir ...

... wir hatten am 30.10.2017 unseren 43. Geburtstag! 

 

Allgemeines

Unsere Wandergruppe besteht nunmehr schon seit dem 30.10.1974. Sie ging hervor aus vielen Sporttreibenden des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes Potsdam (kurz: RAW).

Wie in vielen Großbetrieben der damaligen Zeit gab es auch hier eine Betriebssportgemeinschaft. Diese nannte sich "BSG Lokomotive Potsdam" und bestand seit 1951. Die Mitgliedschaft in der BSG Lokomotive Potsdam war aber nicht an eine Betriebszugehörigkeit zur Eisenbahn gebunden. Nach der Wende bildete sich aus der "BSG Lokomotive Potsdam" der "Eisenbahnersportverein Potsdam e. V. (kurz: ESV Lok Potsdam).  ESV ist dabei die Abkürzung für Eisenbahnersportverein. 
Das RAW Potsdam wurde in der Folgephase nach weit über 150 Jahren Betriebszeit strukturbedingt stillgelegt. Auf einem Teil der Betriebsfläche entstand der jetzige Potsdamer Hauptbahnhof.


Der ESV Lok Potsdam ist nach der Anzahl seiner Mitglieder jetzt der drittgrößte Sportverein der Landeshauptstadt Potsdam.
Er ist weiterhin ein Multispartenverein. D. h., des werden in diesem Verein viele Sportarten in unterschiedlichen Teams und mit verschiedensten Bewegungsarten betrieben. Diese Untergliederungen werden allgemein hier Abteilungen genannt. 


Unsere Abteilung Wandern eine von vielen Abteilungen, die ihre Heimstatt beim ESV Lok Potsdam haben. 

In der Abteilung Wandern sind viele der Teammitglieder bereits über 30 Jahre aktiv dabei. Über die vielen Jahre wurden und werden auch noch heute jährlich 15 bis 25 Wanderungen organisiert. Es sind Wanderungen in Nah und Fern. Wir erfreuen uns an den Naturschönheiten vor den Toren unserer Stadt und im Umfeld Berlins, machen lange Strandwanderungen an der Küste, reisen in die Mittelgebirge, aber auch ins Hochgebirge, waren und sind auch regelmäßig Teilnehmer zentraler Wanderveranstaltungen Deutschlands und im Ausland. Wir nahmen als Wandergruppe an fast allen Wandergroßveranstaltungen teil, wo uns der Zugang politisch möglich war. Für uns beschränkte sich das dann auf Tschechien, die Slowakei, Ungarn , Bulgarien und die damalige UdSSR. Wanderfahrten nach Polen waren ganz schwierig.
Aber über einen regelmäßigen Gruppenaustausch vereinfachte sich manches. Wir wurden dann als "Botschafter der Kulturstadt Potsdam" betrachtet und traten auch so auf. Achtung der gegenseitigen Gastfreundschaft sowie Einfühlen in die und Beachten der Umgangsformen hatten Priorität.  

Damit waren wir aus heutiger Sicht bereits Vertreter eines neuen Europas, verwirklichten bereits Ideen, die sich heute die Europäische Wandervereinigung allein versucht sich auf ihre "Fahnen zu schreiben".   


Seit 1990 sind die Mitglieder unserer Abteilung Wandern auch regelmäßige Teilnehmer bei dem zentralen jährlichen bundesdeutschen Wandertag des Deutschen Wanderverbandes (kurz: DWV). Das ist die größte jährliche Wanderveranstaltung auf deutschem Boden. Der DWV war bis zur Wende der Dachverband
der altbundesdeutschen Wanderer. Mit der Wende sollten auch die Ideen der Wanderer aus den neuen Bundesländern in diese Vereinigung zusätzlich einfließen. Doch hier klemmt es auch noch Jahrzehnte nach der Wende kräftig. Der DWV favorisiert alte Traditionen,  spezielle örtliche Heimatverbundenheit und zunehmend leider auch den kommerziellen Tourismus - Aktivitäten im Wandern müssen den Organisatoren Geld einbringen. Zielgruppen sind besonders Personen, die sich Wandern als Reisen und Hobby finanziell leisten können.


Wir knüpfen jedoch schwerpunktmäßig an das soziale Engagemment für alle Bürger an. Dazu wirken unsere Organisatoren ehrenamtlich. Für die aufgewandte Zeit erhalten sie keine Vergütung, sind auch keine Angestellte einer Unternehmung, für die sie zahlende Kunden bringen, oder selbstständige Wanderführer. Trotzdem fallen bei unseren Touren Auslagen an. Diese werden dann solidarisch geteilt. 


Wir versuchen schwerpunktmäßig Gesundheit, Sport, Kultur und Geschichte bei unseren Unternehmungen zu verbinden. Ganz selten wiederholte sich in den vielen Jahren eine Tour. Immer wieder heißt es für die Teilnehmer neben dem Erholen auch Neues zu entdecken. Gestandene Wanderleiter geben dabei gern ihre angesammelten Erfahrungen weiter. Wir wanderten nicht nur mit den eigenen Abteilungsmitgliedern sondern auch mit vielen Teilnehmern aus dem Gesamtverein ESV Lokomotive Potsdam e. V. 

Gäste können bei unseren Unternehmungen gern schnuppern, sind immer gern gesehen.

Mit den sehr oft Im Fernsehen in Talkshows präsentierten Wanderern, die schon mal 40 000 km und mehr abgelaufen sind - also symbolisch um den gesamten Erdball - mit denen können viele aus unserer Abteilung Wandern in der km-Summe durchaus mithalten. 

Doch das biologische Altern macht auch bei unseren Aktiven im Wandern nicht Halt. Inzwischen sind diese Mitstreiter bei uns durchschnittlich jedoch schon zwischen 70 und 80 Jahre. Trotz entsprechender Lebensweise und viel Natur bringt das Alter auch oft gesundheitliche Einschränkungen mit sich. Die Wandertouren sind damit auch zwangsläufig nun kürzer. Die Erinnerungen an viele durchgeführte Touren im In- und Ausland bleiben. So mancher Teilnehmer kann das mit ganzen  Mappen von erworbenen Urkunden oder Ehrungen dokumentieren.


Organisatorisches
Unsere Abteilung Wandern war und ist von Anfang an in den übergeordneten Fachgremien des Wandern vertreten. Dazu zählt auch der Landesfachausschuss Wandern (LFA) im Bundesland Brandenburg. In den jeweiligen Landesfachausschüssen sind Aktive mit gleichen oder ähnlichen Bewegungsaktivitäten zusammengefasst. Unser LFA hat auch die Bezeichnung "Brandenburgischer Wandersport- und Bergsteiger-Verband e. V." (kurz: BWBV). Bergsteigen und Klettern wird in unserer Abteilung jedoch nicht betrieben. Bergwanderungen waren und sind jedoch weiterhin im Abteilungsprogramm. Dazu kommen seit einiger Zeit noch Radwanderungen. Die aktiven Wanderleiter unserer Abteilung verfügen über Lizenzen, die neben dem allgemeinen Wandern auch zum Führen von Bergwandern berechtigen. Doch die Bergwelt ist anreisemäßig für uns recht weit entfernt.

Parallel dazu sind wir aber auch noch organisatorisch mit unserer Abteilung Wandern territorial für den  Bereich Potsdam und Umgebung aktiver Bestandteil des "Potsdamer Wanderbundes e. V.

In unserer Abteilung Wandern eingetragene Mitglieder können durch eine gegenseitige Vereinbarung auch alle Wanderungen, die von den beiden anderen Mitgliedern des Potsdamer Wanderbundes e. V. (Eifelverein Potsdam-Teltow e. V. und dem Wanderverein "Die Baberower" e. V.)  veranstaltet werden, ohne zusätzliches Startgeld besuchen. Sie müssen sich dort lediglich als Zugehörige zur Abteilung Wandern des ESV Lokomotive Potsdam in geeigneter Form ausweisen.
Um Mehraufwand zu reduzieren wirken unsere Wanderleiter oft vereinsübergreifend. D. h., unserere Wanderleiter agieren auch bei den beiden anderen Vereinen des Potsdamer Wanderbundes e. V.

Ein Blick in den Veranstaltungsplan könnte doch eine Anregung sein. Die Pläne innerhalb Potsdams werden weitgend untereinander abgestimmt. Die Mitgliedschaft bei einer der drei Wandergruppen innerhalb des Potsdamer Wanderbundes reicht dabei aus, um bei allen drei Gruppen günstig teilnehmen zu können. 


Wir orientieren natürlich auf eine vorrangige Mitgliedschaft beim ESV Lokomotive Potsdam e. V. Besonders für aktive Eisenbahnangehörige und solche ehemaligen Eisenbahner, die sich schon im verdienten Ruhestand befinden, sollte das selbstvetrständlich sein. Geichzeitig haben alle unsere Mitglieder das Recht auch bei anderen Abteilungen des ESV Lok Potsdam mitzuwirken und damit am gesamten Vereinsleben des Gesamtvereins ESV Lok Potsdam teilzunehmen.
Ein solches umfangreiches Angebot hält kein weiterer Verein Potsdams bereit.

Für Nachfragen und Anmeldungen haben unsere ehrenamtlichen Wanderleiter stets ein offenes Ohr. Eine solche Abstimmung vereinfacht vieles.  Bei uns leider aufgezwungenen Fahrplan - oder Terminänderungen erfährt man so auch den aktuellsten Stand. Eingetragenes Schuhwerk und zweckmäßige Kleidung setzten wir beim Mitmachen jedoch voraus. Bitte Verpflegung/Getränke mit auf die Tour nehmen - unsere sogenannte "Rucksackverpflegung". Eine Gaststätteneinkehr ist zwar oft möglich, aber nicht immer vorgesehen. Also nur Mut zum Erholen!

Bei uns eingeschriebene Mitglieder zahlen vergleichsweise einen geringen jährlichen Vereinsbeitrag und eine einmalige Aufnahmegebühr. Dieser Beitrag enthält gleichzeitig eine Sportunfallversicherung. Teilnehmer können sich damit auch zusätzlich in anderen Abteilungen des ESV Lokomotive Potsdam e. V. - wie schon erwähnt -  betätigen. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags selbst richtet sich nach den Beschlüssen der Gesamtmitgliederversammlung unseres Gesamtvereins.

Nichtmitglieder beteiligen sich an finanziellen Auslagen anteilmäßig.
Anfallende Fahrkosten und Eintritte trägt jeder Teilnehmer jedoch selbst. Durch Zusammenschließen zu Gruppen versuchen wir diese jedoch stets zu mindern.

Zur Beachtung: Durch die Privatisierung gelten leider Vergünstigungen der Deutschen Bahn für aktive und ehemalige Bahnangehörige (einschließlich Familienangehörige) nicht mehr auf allen Bahn- und Verkehrsstrecken.


Aber auch uns bereitet man als Verein Probleme
Die Bundesregierung hat mit der Wende eine Institution geschaffen, die ihr direkt untersteht namens "Bundeseisenbahnvermögen" (kurz: BEV). Das Funktionsprinzip dieser Institution basiert nach Muster der stark kritisierten Treuhand.
Motto: Alles muss irgendwie privatisiert und zum Maximalprofit verkauft werden! Mitarbeiter des BEV machen seitdem vielen Eisenbahnsportvereinen das Vereinsleben sehr schwer. Zurzeit ist auch unser Gesamtverein ESV Lok Potsdam betroffen.
Wir nutzen als Gesamtverein "ESV Lok Potsdam" eine Sportfläche, die einst der Deutschen Reichsbahn übertragen wurde. Mit der Wende gingen die Betriebsflächen der Deutschen Reichsbahn aber in die Verwaltung der politisch neu geschaffenen Institution "Bundeseisenbahnvermögen" über.
Wir sind als Verein zwar jurististich über Verträge abgesichert, doch   nur Pächter und Nutzer dieser von uns gepflegten Sportanlage. Laut Einigungsvertrag sollen einstige Sportanlagen auch weiterhin Sportanlagen bleiben, keine Spekulationsobjekte werden.

Mitarbeiter des BEV versuchen nun aber mit allen möglichen Tricks diese vertraglichen Reglungen als dessen Eigentümer auszuhebeln. Dabei ist für dieses Gremium nur das Eigentum an Grund und Boden interessant - nicht, was sich darauf befindet. Ziel: meistbietend an irgendeinen Finanzkräftigen verkaufen! Dabei greift man auf Methoden zurück, die manche Aktivitäten der berüchtigten Treuhand noch übertreffen. Man setzt alles daran, die Fläche unseres Sportareals zum Preis von Baugrundstücken in Wasserlage zu Geld zu machen - auch wenn städtische und gesetzliche Vorgaben anderes ausweisen.  Auch so mancher  "Trittbrettfahrer" hofft von diesem evtl. Spekulationsgewinn etwas abzubekommen. Motto hier "Was stört uns das Geschwätz von gestern!" oder  "Recht haben und Recht durchsetzen sind zwei ganz verschiedene Kategorien!"

Wir müssen als Abteilung Wandern abwarten, wie sich die Situation bei uns entwickelt. Als Wanderer sind wir zwar nicht auf das Sportareal angewiesen, wir nutzen die Natur außerhalb des Geländes. Doch unserere lokrative Heimstätte ist in Gefahr.


Auf einen recht üblen Trick aus der Vergangenheit wird immer noch vom BEV zurückgegriffen. Da hieß es einst zur Blütezeit der Eisenbahn, dass in Eisenbahnersportvereinen mindestens 50% der Mitglieder offiziell Eisenbahner sein müssen.
Als "Eisenbahner" werden nach dieser Auslegung gerechnet: Eisenbahner, die aktuell noch direkt beim Unternehmen Deutsche Bahn tätig sind. Wird der Arbeitsplatz des Beschäftigten strukturell aus dem Bereich der Deutschen Bahn ausgegliedert, bekommt z. B. ein Betriebsteil einen neuen Träger, zählt der dort weiterhin Beschäftigte nicht mehr für die Bearbeiter im BEV als Betriebsangehöriger der Deutschen Bahn - selbst wenn er noch seinen bisherigen Triebwagen weiterhin fährt - der Beschäftigte wurde sakastisch ausgedrückt "als Ware" mitübergeben. Das wäre noch verständlich.

Doch gleichzeitig spricht das BEV diesen Bürgern auch den Status eines "ehemaligen Beschäftigten" bei der eutschen Bahn ab.
Diesen Status kann nach deren Auffassung nur der Bürger "mitnehmen", der nach unfreiwilligem oder freiwilligem Verlassen der Zugehörigkeit zur DB unmittelbar ins Renten- oder Pensionsalter wechselt oder bis zum Erreichen dieses Zeitpunktes nur Sozialleistungen der Arbeitsagentur annimmt. Lässt er sich in diesem Zwischenraum auf ein Arbeitsverhältnis ein, ist er seinen Staus als "Ehemaliger Eisenbahner" los - einschließlich aller von der Deutschen Bahn evtl. weiter geleisteter Vergünstigungen (z. B. vergünstigte Bahnfahrten). Auch die für seine Angehörigen üblicherweise geleisteten Vergünstigungen entfallen damit. Doch wer steht dieses provozierte "Unaktivsein" finanziell durch?  Da haben unsere Politiker kräftig etwas vergessen - mindestens moralisch! 

Sinkt der "Eisenbahneranteil" unter 50% bei diesen Eisenbahnersportvereinen, gibt es erhebliche Probleme mit dieser Institution "BEV", die schon viele abhängige Vereine finanziell zur Aufgabe zwang (z. B. drastische Pacherhöhungen und mehr). 


Die momentan beste Anwort auf diese Attacken ist, dass sich möglichst viele Eisenbahner als neue Vereinsmitglieder uns anschließen. Dabei muss nicht einmal am Vereinsort gewohnt werden.
Aber auch hier schaut das BEV mit Adleraugen zu.
Wer also aus dem Arbeitsbereich der Deutschen Bahn strukturbedingt ausscheiden musste oder dessen Bereich von der Bahn abgekoppelt wurde, privatisiert wurde, und der Mitarbeiter, der sich dann einen ancderen Job suchte oder von der Arbeitsagentur einen zugewiesen bekam, ist in deren Augen ein "Abtrünniger" und zählt nicht mehr als ehemaliger Eisenbahner".

In diesem Kalkül hat man einfach die inzwischen eingetretenen Strukturveränderungen in unserem Land nicht mitbekommen.

Es muss angezweifelt werden, ob diese Auslegung des Begriffs "Ehemaliger" überhaupt juristisch haltbar ist. Moralisch ist dieses kaum der Fall. Auch der Begriff "Ehrenamt" ist hier noch nicht angekommen.       

 

 

Mercure
Hotel Mercure an der Langen Brücke als Wegweiser zur historischen Innenstadt

 

 

 

 

 

 

 

Alter Markt
Der Obelisk auf dem Alten Markt
Nikolaikirche
Nikolaikirche am Alten Markt

 

 

 

 

 

Stadtkanal Potsdam
Am Stadtkanal

 

Friedenskirche
Friendenskirche
Schloss Sanssouci
Schloss Sanssouci - Terrassen

 

 

 

 

 

Teehaus
Chinesisches Teehäuschen

 

 

 

 

 

Im Park Sanssouci - unterhalb Orangerieschloss
Im Park Sanssouci - unterhalb Orangerieschloss